Der moderne Eisenbahnoberbau zeichnet sich durch die Verwendung qualitativ hochwertiger Komponenten aus, um den immer höheren Lasttonnagen und den steigenden Zugfrequenzen gerecht zu werden. Das oberste Maxime für jeden Eisenbahnbetreiber ist es, die Verfügbarkeit des Eisenbahnfahrweges sicherzustellen.
Als probates Mittel hat sich dazu in den letzten Jahren die sogenannte Schwellensohle als bewährtes Mittel zur Verbesserung der Eigenschaften des Eisenbahnfahrweges herauskristallisiert.Dabei adressiert die Schwellensohle genau die kritische Schnittstelle zwischen Schwellenunterseite und oberster Schotterlage, da hier durch sehr hohe Schotterkontaktpressungen, hervorgerufen durch hohe dynamische Kräfte, ein besonders hohes Verschleißverhalten vorliegt. Verschleißverhalten bedeutet in diesem Fall die Zerstörung des Eisenbahnschotters als schwächstes Glied im Lastabtragungsbereich des Eisenbahnoberbaus.Dies wird durch sogenannte weiße Flecken (pulverisierter Schotter), Schwellenhohllagen und daraus folgend einer schlechten Gleislagequalität sichtbar.
Da es heute nicht möglich ist, direkt in diese sensible Schnittstelle hineinzuschauen, bleiben die Entstehungsmechanismen dieses nachteiligen Effektes oft reine Theorie.
Getzner hat sich zum Ziel gesetzt, eine digitale Technologie zu entwickeln, welche es ermöglicht direkt und ortsunabhängig diese kritische Schnittstelle zu messen, zu überwachen und kritische Veränderungen zeitgereicht zu detektieren.
Die Messtechnologie kann dabei sowohl zu R&D bzw. Messzwecken, als auch zu Monitoringzwecken verwendet werden.
Die Herausforderung
Die Getzner Lösung
Vorteile für die Kunden
Projektteam – Sensor Sleeper
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