Getzner eröffnet neuen Produktionsstandort in Baramati, Indien
Ausbau des internationalen Geschäfts und mehr Kundennähe für Bahnmarkt in Indien
Bürs (AT) / Baramati (IN). Getzner Werkstoffe baut die internationale Präsenz weiter aus und hat vor kurzem einen neuen Produktionsstandort in Baramati in Indien eröffnet. Mit dem Werk stärkt das Unternehmen die Kundennähe im Bahn- und Transitbereich, verkürzt Lieferwege und schafft zusätzliche Kapazitäten für den indischen Markt. Die neue Produktionsstätte ist Teil der „Make-in-India-Initiative“.
Mit einer eigenen, 4.189 m² großen Produktionsstätte im westindischen Baramati setzt Getzner den nächsten Schritt beim Ausbau seiner Aktivitäten in Indien. Das österreichische Unternehmen ist dort mit Lösungen zur Schwingungsisolierung bereits seit vielen Jahren präsent. Bereits 2009 gründete es eine Niederlassung im Industrie-Hub Pune. Nun schafft Getzner die Voraussetzung, Bahnprodukte direkt vor Ort für den indischen Markt herzustellen. „Mit dem neuen Werk in Baramati bauen wir unsere internationale Präsenz konsequent weiter aus. Gleichzeitig rücken wir noch näher an unsere Kundinnen und Kunden heran, können Lieferwege verkürzen und Projekte vor Ort künftig noch direkter begleiten“, betont Jürgen Rainalter, CEO von Getzner Werkstoffe.
Kundennähe und internationales Wachstum im Fokus
Die Systeme von Getzner tragen bereits landesweit zu einem optimierten Bahnbetrieb bei, beispielsweise im urbanen Schienenverkehr der Agra Metro in Nordindien. Diese U-Bahn verbindet wichtige Orte der Millionenstadt, einschließlich des UNESCO-Weltkulturerbes Taj Mahal. Auf einer Strecke von rund zehn Kilometern sowie in der Nähe wichtiger Sehenswürdigkeiten reduzieren Masse-Feder-Systeme von Getzner Erschütterungen, Vibrationen und Körperschall effektiv. Durch die Produktion von Komponenten für den indischen Markt vor Ort kann Getzner nun schneller auf Anforderungen reagieren und seine Position in einem strategisch wichtigen Wachstumsraum weiter stärken.
Feierliche Eröffnung mit hochrangigen Gästen
Die Eröffnung des Standorts Baramati wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im März 2026 begangen. Anwesend waren unter anderem CEO Jürgen Rainalter, CTO Roger Höfle, die indische Staatsministerin der Region Maharashtra, Sunetra Ajit Pawar, sowie Robert Zischg, der österreichische Botschafter in Indien. Auch weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und von Getzner nahmen an der Eröffnung teil. Der Bau des neuen Werks ist Teil der vom indischen Premierminister Narendra Modi ins Leben gerufenen „Make-in-India-Initiative“.
Ausbau in Asien – und Bekenntnis zu Vorarlberg
Mit dem neuen Werk stärkt Getzner nicht nur seine Präsenz in Indien, sondern baut auch seine Produktionskapazitäten in Asien weiter aus. Neben Kunshan in China ist Baramati bereits der zweite Produktionsstandort von Getzner in Asien und ein weiterer Meilenstein beim Ausbau des internationalen Geschäfts. Zugleich investiert das Unternehmen auch weiterhin am Stammsitz in Vorarlberg: In Nüziders entsteht ein zweites Werk, mit dem zusätzliche Kapazitäten in der Region aufgebaut werden.
„Kundennähe ist für uns ein zentraler Erfolgsfaktor. Mit eigenen Niederlassungen auf fünf Kontinenten schaffen wir die Voraussetzung, nahe an den Märkten und an unseren Kundinnen und Kunden zu sein. Gleichzeitig bekennen wir uns klar zu unserem Firmensitz in Vorarlberg und erweitern auch hier mit dem neuen Standort in Nüziders“, sagt Jürgen Rainalter. Damit verfolgt Getzner einen internationalen Wachstumskurs mit klarer regionaler Verankerung.