Bürs. Am 23. Juli 2008 feierte Getzner Werkstoffe GmbH den Spatenstich zur größten Betriebserweiterung in der Firmengeschichte. Investiert werden insgesamt 17 Millionen Euro in ein neues Bürogebäude, in die Produktion sowie in die Logistik. In den nächsten drei bis fünf Jahren entstehen in Bürs 70 neue Arbeitsplätze. Getzner Werkstoffe zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich von Schwingungsisolierungen.
Das Bürser Unternehmen Getzner Werkstoffe GmbH feierte mit dem Spatenstich am 23. Juli 2008 den Beginn seiner Betriebserweiterung.
Das Gesamtinvestitionsvolumen ist mit 17 Millionen Euro das größte der Firmengeschichte. Das Bürogebäude inklusive des Entwicklungslabors wird um 2200 m² vergrößert, die Produktion um 5000 m² und der Verladehof um 1200 m² erweitert. „Im Verladehof werden die drei bereits bestehenden Auslieferungsrampen auf sechs verdoppelt", erläutert Produktionsleiter Markus Tomasini. In den nächsten drei bis fünf Jahren entstehen so in Bürs 70 neue Arbeitsplätze. Geschäftsführer Dr. Roland Pfefferkorn erklärt: „Es ist eine große Herausforderung, so viele neue Facharbeiter zu rekrutieren. Unsere Personalentwicklung bildet deshalb eigene Nachwuchsfachkräfte aus. Dadurch gewährleisten wir, dass Bürs unser Know-how Zentrum bleibt, von dem aus wir international agieren. Es ist ein klares Standortbekenntnis, das wir mit diesem Ausbau setzten." Die 70 neu geschaffenen Arbeitsplätze teilen sich auf die Bereiche Vertrieb, Innovation, Produktion und kaufmännische Verwaltung auf.
Hohe Investition in Maschinenpark
Die Investition von 17 Millionen Euro teilt sich in zwei große Posten auf: 10 Millionen für den Neubau der verschiedenen Gebäude und 7 Millionen in die Erweiterung des Maschinenparks. So schafft Getzner Werkstoffe mit der Betriebserweiterung zum Beispiel Platz für eine weltweit einzigartige Sondermaschine, die speziell von Getzner zur Herstellung von Matten für die Schwingungsisolierung konzipiert wurde. Erfreut über den Ausbau und die Schaffung von 70 neuen Arbeitsplätzen in Bürs zeigt sich auch Bürgermeister Helmut Zimmermann: „Getzner Werkstoffe ist seit Jahren ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Region. Nach dem Umbau wird die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit 150 um fast 50 Prozent erhöht. Absolventen der HTL oder der TU finden bei Getzner ein hervorragendes Arbeitsumfeld und sehr gute Karrierechancen vor." Die Erweiterung wurde von dem Feldkircher Architekten Steinmayr geplant. Fertigstellungstermin ist der Oktober 2009.







